
Gefahrenstufe
![]() | Waldgrenze |
| ![]() |
| ![]() |

Weiterhin heimtückische Lawinensituation. Schwacher Altschnee ist die Hauptgefahr.
Der Neuschnee sowie die verbreitet vorhandenen Triebschneeansammlungen überlagern vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze eine schwache Altschneedecke, vereinzelt auch im Bereich der Waldgrenze und an steilen Sonnenhängen in der Höhe. Lawinen können leicht ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Fernauslösungen sind möglich.
Die Gefahrenstellen sind weit verbreitet und kaum zu erkennen. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Vorsicht in Kammlagen, Rinnen und Mulden. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.
Beobachtungen im Gelände und frische Lawinen bestätigen die heimtückische Lawinensituation. Vorsicht und Zurückhaltung sind empfohlen.
Schneedecke
gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.8: eingeschneiter oberflächenreif
Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies besonders an West-, Nord- und Osthängen.
An steilen Sonnenhängen gefriert die Schneedecke nicht tragfähig, vor allem unterhalb von rund 2400 m.
Tendenz
Schwachschichten im Altschnee können weiterhin von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Es fallen vor allem im Süden bis zu 15 cm Schnee. Der teilweise stürmische Wind verfrachtet Neu- und Altschnee intensiv. Die Lawinenaktivität nimmt zu.







