Lawinen.report

Donnerstag, 12. Februar 2026

Veröffentlicht am 11.02.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


Die Schneedecke bleibt störanfällig. Vorsicht vor frischem Triebschnee.

Lawinen können weiterhin leicht ausgelöst werden. Sie sind meist mittelgroß. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Die Gefahrenstellen sind kaum zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.

Mit teils starkem Wind entstehen frische Triebschneeansammlungen. Diese sind vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Ost teils störanfällig.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.8: eingeschneiter oberflächenreif

Es fällt gebietsweise etwas Schnee. Der Wind bläst verbreitet stark.

Die frischen Triebschneeansammlungen werden oberhalb der Waldgrenze teilweise auf Oberflächenreif abgelagert. Dies vor allem an Nordwest-, Nord- und Osthängen.

In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m.

Unterhalb von rund 2000 m sowie steile Sonnenhänge: Die Schneedecke ist recht homogen, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Tendenz

Schwachschichten im Altschnee erfordern Vorsicht. Weiterhin teils heimtückische Lawinensituation.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


Schwachschichten im Altschnee können vor allem an steilen Schattenhängen von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.

Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Sie sind meist mittelgroß. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m.

Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Sie sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.

Zudem sind die frischen Triebschneeansammlungen in Kammlagen, Rinnen und Mulden teils störanfällig.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.8: eingeschneiter oberflächenreif

Es fällt gebietsweise etwas Schnee. Der mäßige Wind verfrachtet den Schnee. Die frischen Triebschneeansammlungen werden in der Höhe auf eine ungünstige Altschneeoberfläche abgelagert.

Oberhalb von rund 2000 m: Die Schneedecke ist störanfällig. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen.

Unterhalb von rund 2000 m sowie steile Sonnenhänge: Die Schneedecke ist recht homogen, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Tendenz

Lawinen können weiterhin von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


Die Schneedecke ist störanfällig. Vorsicht vor frischem Triebschnee.

Lawinen können meist leicht ausgelöst werden. Sie sind mittelgroß. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Die Gefahrenstellen sind kaum zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.

Mit teils starkem Wind entstehen frische Triebschneeansammlungen. Diese sind vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Ost teils störanfällig.

Im viel befahrenen Variantengelände ist die Lawinensituation günstiger.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.8: eingeschneiter oberflächenreif

Es fallen verbreitet 10 bis 20 cm Schnee. Der Wind bläst stark.

Die frischen Triebschneeansammlungen werden oberhalb der Waldgrenze teilweise auf Oberflächenreif abgelagert. Dies vor allem an Nordwest-, Nord- und Osthängen.

In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden, besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze.

Tendenz

Schwachschichten im Altschnee erfordern Vorsicht. Weiterhin teils heimtückische Lawinensituation.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Schwachschichten im Altschnee können vor allem an steilen Schattenhängen von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.

Lawinen können immer noch von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Sie können bis auf den Boden durchreißen, vor allem in noch nicht entladenen Einzugsgebieten. Vorsicht an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 1800 m. Lawinen sind oft mittelgroß.

Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Sie sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich.

Zudem sind die frischen Triebschneeansammlungen in Kammlagen, Rinnen und Mulden teils störanfällig.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.8: eingeschneiter oberflächenreif

Es fällt gebietsweise etwas Schnee. Der mäßige Wind verfrachtet den Schnee. Die frischen Triebschneeansammlungen werden in der Höhe auf eine ungünstige Altschneeoberfläche abgelagert.

Oberhalb von rund 1800 m: Die Schneedecke ist teilweise störanfällig. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen.

Unterhalb von rund 1800 m sowie steile Sonnenhänge: Die Schneedecke ist recht homogen, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Tendenz

Lawinen können weiterhin von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
2000m


Schwacher Altschnee ist die Hauptgefahr. Frischen Triebschnee beachten.

Lawinen können stellenweise leicht ausgelöst werden, besonders an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m. Lawinen sind meist mittelgroß. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Einzelne Wummgeräusche sowie Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.

Mit starkem Wind entstehen frische Triebschneeansammlungen. Diese sind vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Ost teils störanfällig.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.8: eingeschneiter oberflächenreif

Es fällt etwas Schnee. Der Wind bläst stark. Die frischen Triebschneeansammlungen werden oberhalb der Waldgrenze teilweise auf Oberflächenreif abgelagert. Dies vor allem an Nordwest-, Nord- und Osthängen.

Die Schneedecke ist ungünstig geschichtet. Der mittlere Teil der Schneedecke ist teils schwach. Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Schwacher Altschnee ist die Hauptgefahr. Frischen Triebschnee beachten.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr.

Einzelne Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen vor allem an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2000 m sowie in Kammlagen. Sie sind eher selten und für Geübte gut zu erkennen.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

Es fällt wenig Schnee. Der Wind bläst mäßig bis stark.
Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Geringe Lawinengefahr.