Lawinen.report

Freitag, 13. Februar 2026

Veröffentlicht am 13.02.2026, 08:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
2200m


Im selten befahrenen Gelände teils heimtückische Lawinensituation. Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee.

Lawinen können weiterhin leicht ausgelöst werden. Lawinen können im Altschnee anbrechen. Sie sind meist mittelgroß. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich.

Mit teils starkem Wind entstehen frische Triebschneeansammlungen. Diese sind an den Expositionen Nordwest über Nord bis Ost oberhalb von rund 2200 m teils störanfällig.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.8: eingeschneiter oberflächenreif

Es fällt vor allem im Norden etwas Schnee. Starker Nordwestwind: Die frischen Triebschneeansammlungen werden oberhalb von rund 2200 m teilweise auf Oberflächenreif abgelagert. Dies vor allem an Nordwest-, Nord- und Osthängen.

Oberhalb der Waldgrenze: Die Schneedecke ist störanfällig. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen.

Unterhalb der Waldgrenze sowie steile Sonnenhänge: Die Schneedecke ist feucht, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Tendenz

Schwachschichten im Altschnee erfordern Vorsicht. Weiterhin teils heimtückische Lawinensituation.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee sind die Hauptgefahr. Zudem sollten Triebschneeansammlungen beachtet werden.

Schwachschichten im Altschnee können schon von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Lawinen können bis auf den Boden durchreißen und vereinzelt groß werden. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie spontane Lawinenabgänge sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.
Die Gefahrenstellen sind recht häufig und schwer zu erkennen.
Fernauslösungen sind möglich.
Die frischen und schon etwas älteren Triebschneeansammlungen können leicht ausgelöst werden oder spontan abgleiten.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.1: bodennahe schwachschicht

In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies besonders an West-, Nord- und Osthängen. Die Schneedecke bleibt allgemein störanfällig.
Die Schneedecke ist in tiefen und mittleren Lagen feucht.
Vor allem in hohen Lagen wachsen die Triebschneeansammlungen weiter an.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bestehen. Oberhalb der Waldgrenze verbreitet heimtückische Lawinensituation.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
2200m


Im selten befahrenen Gelände teils heimtückische Lawinensituation. Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee.

Lawinen können meist leicht ausgelöst werden. Lawinen können im Altschnee anbrechen. Sie sind meist mittelgroß. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich.

Mit teils starkem Wind entstehen frische Triebschneeansammlungen. Diese sind an den Expositionen Nordwest über Nord bis Ost oberhalb von rund 2200 m teils störanfällig.

Im viel befahrenen Variantengelände ist die Lawinensituation günstiger.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.8: eingeschneiter oberflächenreif

Es fallen verbreitet 10 bis 20 cm Schnee. Starker Nordwestwind: Die frischen Triebschneeansammlungen werden oberhalb von rund 2200 m teilweise auf Oberflächenreif abgelagert. Dies vor allem an Nordwest-, Nord- und Osthängen.

Oberhalb der Waldgrenze: Die Schneedecke ist störanfällig. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen.

Unterhalb der Waldgrenze sowie steile Sonnenhänge: Die Altschneedecke ist feucht, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Tendenz

Schwachschichten im Altschnee erfordern Vorsicht. Weiterhin teils heimtückische Lawinensituation.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Triebschnee und schwachen Altschnee beachten.

Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Dies besonders an steilen Schattenhängen in Kammlagen, Rinnen und Mulden oberhalb der Waldgrenze. Mit teils starkem Wind entstehen frische Triebschneeansammlungen. Diese sind teils störanfällig. Lawinen sind teilweise mittelgroß.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden. Es liegt für die Jahreszeit wenig Schnee.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind

Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen liegen in der Höhe auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. In der Altschneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.

Tiefe und mittlere Lagen: Die Schneedecke ist feucht, mit einer kaum tragfähigen Schmelzharschkruste an der Oberfläche.

Tendenz

Mäßige Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


Schwachschichten im Altschnee können vor allem an steilen Schattenhängen von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.

Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Sie können mittlere Größe erreichen. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m.

Zudem sind die frischen Triebschneeansammlungen in Kammlagen, Rinnen und Mulden teils störanfällig.

Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Einzelne Wummgeräusche können auf die Gefahr hinweisen.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.6: lockerer schnee und wind

Der Nordwestwind verfrachtet den Schnee. Die frischen Triebschneeansammlungen werden in der Höhe auf eine ungünstige Altschneeoberfläche abgelagert.

Oberhalb von rund 2000 m: Die Schneedecke ist störanfällig. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen.

Unterhalb von rund 2000 m sowie steile Sonnenhänge: Die Schneedecke ist recht homogen, mit einer kaum tragfähigen Kruste an der Oberfläche.

Tendenz

Lawinen können weiterhin von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
2200m


Schwacher Altschnee ist die Hauptgefahr. Frischen Triebschnee beachten.

Lawinen können stellenweise leicht ausgelöst werden, besonders an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m. Lawinen sind meist mittelgroß. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Einzelne Wummgeräusche sowie Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.

Mit starkem Wind entstehen frische Triebschneeansammlungen. Diese sind vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Ost teils störanfällig.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.8: eingeschneiter oberflächenreif

Es fällt etwas Schnee. Der Wind bläst stark. Die frischen Triebschneeansammlungen werden oberhalb von rund 2200 m teilweise auf Oberflächenreif abgelagert. Dies vor allem an Nordwest-, Nord- und Osthängen.

Die Schneedecke ist ungünstig geschichtet. Der mittlere Teil der Schneedecke ist teils schwach. Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Schwacher Altschnee ist die Hauptgefahr. Frischen Triebschnee beachten.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr. Frischen Triebschnee beachten.

Einzelne Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen vor allem an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2200 m sowie in Kammlagen. Sie sind eher selten und für Geübte gut zu erkennen.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

Es fällt wenig Schnee. Der Wind bläst mäßig bis stark.
Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt.

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.

Tendenz

Geringe Lawinengefahr. Frischen Triebschnee beachten.