Lawinen.report

Dienstag, 17. Februar 2026

Veröffentlicht am 16.02.2026, 18:26:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


Schwachschichten im unteren Teil der Schneedecke sind die Hauptgefahr. Zudem sollten die frischen Triebschneeansammlungen beachtet werden.

Schwachschichten im Altschnee können weiterhin durch Personen ausgelöst werden. Die Lawinen sind meist mittelgroß aber leicht auslösbar. Die Lawinen können stellenweise bis auf den Boden durchreißen und groß werden. Vorsicht vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze und an wenig befahrenen Schattenhängen. Fernauslösungen sind möglich. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Die Gefahrenstellen sind häufig und auch für Geübte kaum zu erkennen.
Der Wind blies gebietsweise zeitweise stark, besonders in Kammlagen, Rinnen und Mulden oberhalb der Waldgrenze. Die Triebschneeansammlungen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an den Randbereichen.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.8: eingeschneiter oberflächenreif

Die Schneedecke bleibt allgemein störanfällig. In der Schneedecke sind vor allem an steilen Schattenhängen ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Vorsicht vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten.
In hohen Lagen wuchsen die Triebschneeansammlungen in den letzten zwei Tagen weiter an.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bestehen. Oberhalb der Waldgrenze heimtückische Lawinensituation.