Sehr gefährliche Lawinensituation. Die Gefährdung bezieht sich vor allem auf alpines Schneesportgelände.
Der viele Neuschnee und die mit dem starken Westwind entstehenden, umfangreichen Triebschneeansammlungen sind an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze sehr störanfällig. Solche Gefahrenstellen liegen auch im Bereich der Waldgrenze.
Mit Neuschnee und Wind sind bis in die Nacht hinein spontane Lawinen zu erwarten. Lawinen können teilweise in tiefe Schichten durchreißen und groß werden. Dies an West-, Nord- und Osthängen.
Die spontane Lawinenaktivität nimmt mit dem Ende der Schneefälle langsam ab. Vor allem in den Föhngebieten sind mit dem starken bis stürmischen Nordwestwind weiterhin spontane Lawinen möglich. Vorsicht vor allem in windabgewandten Einzugsgebieten.
Schneedecke
gm.1: bodennahe schwachschicht gm.6: lockerer schnee und wind
Bis am Vormittag fallen gebietsweise 10 bis 20 cm Schnee. Der Wind bläst mäßig bis stark. Der Wind bläst vor allem in den Südlichen Zillertaler Alpen und den Hohen Tauern und entlang der Grenze zu Südtirol zeitweise stürmisch. Der Wind verfrachtet den Neuschnee. Es entstehen weitere Triebschneeansammlungen.
Die Schneedecke ist verbreitet störanfällig. Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Schon etwas ältere Triebschneeansammlungen liegen auf Oberflächenreif. Im unteren Teil der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze.
Tendenz
Es fällt gebietsweise etwas Schnee. Der Regen führt in tiefen und mittleren Lagen zu einer Aufweichung der Schneedecke. Mit teils stürmischem Wind aus westlichen Richtungen entstehen am Samstag weitere Triebschneeansammlungen. Die Verhältnisse für Schneesport abseits gesicherter Pisten bleiben sehr gefährlich. Lawinen können sehr leicht ausgelöst werden. Es sind weiterhin spontane Lawinen möglich.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze
Gleitschnee
2400m
Spontane Lawinen sind zu erwarten.
Weiterhin sehr gefährliche Lawinensituation.
Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Der viele Neuschnee und die mit dem starken Westwind entstehenden, umfangreichen Triebschneeansammlungen sind an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze sehr störanfällig. Solche Gefahrenstellen liegen auch im Bereich der Waldgrenze.
Mit Neuschnee und Wind sind im Verlaufe der Nacht spontane Lawinen zu erwarten. Lawinen können teilweise in tiefe Schichten durchreißen und groß werden. Dies an West-, Nord- und Osthängen. Vorsicht vor allem in windabgewandten noch nicht entladenen Einzugsgebieten. Lawinen können sehr vereinzelt sehr groß werden. Exponierte Verkehrswege können vereinzelt gefährdet sein.
Die spontane Lawinenaktivität nimmt mit dem Ende der Schneefälle allmählich ab.
Schneedecke
gm.1: bodennahe schwachschicht gm.6: lockerer schnee und wind
Bis am Vormittag fallen verbreitet 15 bis 30 cm Schnee. Der Wind bläst teils stark.
Die Schneedecke ist störanfällig. Viel Neuschnee und Triebschnee verbinden sich nur langsam mit dem Altschnee. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind ungenügend miteinander und mit dem Altschnee verbunden. Im unteren Teil der Schneedecke sind an West-, Nord- und Osthängen störanfällige Schwachschichten vorhanden.
Lawinenabgänge und die Meldungen der Beobachter bestätigten die schlechte Stabilität der Schneedecke.
Tendenz
Es fällt gebietsweise etwas Schnee. Mit teils stürmischem Wind aus westlichen Richtungen entstehen am Samstag weitere Triebschneeansammlungen. Der Regen führt in tiefen und mittleren Lagen zu einer Aufweichung der Schneedecke.
Die Verhältnisse für Schneesport abseits gesicherter Pisten bleiben sehr gefährlich. Lawinen können sehr leicht ausgelöst werden. Es sind spontane Lawinen möglich.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Für Wintersport abseits gesicherter Pisten sind die Verhältnisse sehr gefährlich. Fernauslösungen und spontane Lawinen sind zu erwarten.
Für Wintersport abseits gesicherter Pisten sind die Verhältnisse sehr gefährlich. Fernauslösungen und spontane Lawinen sind zu erwarten.
Triebschneeansammlungen sind an allen Expositionen sehr störanfällig. Diese können in oberflächennahen Schichten der Schneedecke ausgelöst werden. Lawinen können auch in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und an West-, Nord- und Osthängen groß werden. Spontane Lawinen sind zu erwarten. Dies besonders an Felswandfüßen und hinter Geländekanten. Vorsicht auch im Bereich der Waldgrenze. Die Auslaufbereiche sollten gemieden werden.
Zudem besteht eine nicht zu unterschätzende Gefahr von Lockerschneelawinen.
Seit Donnerstag fielen 30 bis 50 cm Schnee, lokal auch mehr. Der Nordwestwind verfrachtet den Neuschnee. Verbreitet entstehen weitere Triebschneeansammlungen. Schon etwas ältere Triebschneeansammlungen liegen teilweise auf Oberflächenreif. Die Schneedecke wird zunehmend störanfällig. In der Altschneedecke sind vor allem an West-, Nord- und Osthängen ausgeprägte Schwachschichten vorhanden.
Tendenz
Die Schneedecke bleibt störanfällig. Mit der Erwärmung steigt die Auslösebereitschaft an.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze
Für Wintersport abseits gesicherter Pisten sind die Verhältnisse sehr gefährlich. Fernauslösungen und spontane Lawinen sind zu erwarten.
Abseits gesicherter Pisten sehr gefährliche Lawinensituation. Die Gefährdung bezieht sich vor allem auf alpines Schneesportgelände.
Triebschneeansammlungen sind an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze sehr störanfällig, Vorsicht auch im Bereich der Waldgrenze. Lawinen können in oberflächennahen Schichten der Schneedecke ausgelöst werden. Zudem können Lawinen auch in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und an West-, Nord- und Osthängen groß werden. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind möglich.
Mit dem starken bis stürmischen Nordföhn sind weiterhin spontane Lawinen zu erwarten. Dies aus sehr steilen windabgewandten Einzugsgebieten, v.a. an Felswandfüßen und hinter Geländekanten.
An sehr steilen Hängen sind kleine und mittlere Lockerschneelawinen möglich.
Schneedecke
gm.1: bodennahe schwachschicht gm.6: lockerer schnee und wind
Seit Donnerstag fielen 20 bis 40 cm Schnee. Am Freitag bläst der Wind stark bis stürmisch. Der Wind verfrachtet den Neuschnee. Es entstehen weitere Triebschneeansammlungen.
Die Schneedecke ist verbreitet störanfällig. Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Schon etwas ältere Triebschneeansammlungen liegen auf Oberflächenreif. Im unteren Teil der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze.
Tendenz
Die Verhältnisse abseits der Pisten sind sehr gefährlich. Schwachschichten im Altschnee sind die Hauptgefahr.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze
Touren und Variantenabfahrten erfordern große Zurückhaltung.
Neu- und Triebschnee bilden die Hauptgefahr. Abseits gesicherter Pisten verbreitet sehr heikle Lawinensituation.
Am Donnerstag fielen verbreitet verbreitet 25 bis 40 cm Schnee, lokal auch mehr. Neu- und Triebschnee überlagern vor allem an steilen Schattenhängen oberhalb der Waldgrenze eine schwache Altschneedecke. Der teilweise starke Wind hat den Neuschnee verfrachtet. Oberhalb der Waldgrenze entstehen weitere Triebschneeansammlungen, besonders in mittleren und hohen Lagen sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten in der Höhe. An sehr steilen Hängen muss mit spontanen Lawinen gerechnet werden. Die Lawinen sind meist mittelgroß und von einzelnen Wintersportlern leicht auslösbar. Die Lawinen können stellenweise bis auf den Boden durchreißen und groß werden. Fernauslösungen sind möglich. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Die Gefahrenstellen sind häufig und auch für Geübte kaum zu erkennen. Touren erfordern eine überlegte Routenwahl.
Schneedecke
gm.6: lockerer schnee und wind gm.1: bodennahe schwachschicht
Es fielen verbreitet verbreitet 25 bis 40 cm Schnee, lokal auch mehr. An allen Expositionen entstanden Triebschneeansammlungen. Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Im unteren Teil der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Die Schneedecke bleibt verbreitet instabil.
Tendenz
Die Schneedecke bleibt verbreitet instabil. Die Verhältnisse für Schneesport abseits gesicherter Pisten sind heikel. Die Lawinengefahr bleibt bestehen.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee. Die Gefahrenstellen liegen im Bereich der Waldgrenze sowie oberhalb der Waldgrenze.
Die frischen Triebschneeansammlungen können stellenweise sehr leicht ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Die Gefahrenstellen liegen in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten, Vorsicht im Bereich der Waldgrenze und oberhalb der Waldgrenze. Die Triebschneeansammlungen werden teils überschneit und damit schwierig zu erkennen. Zudem können Lawinen v.a. in schattigen, windgeschützten Lagen im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Wummgeräusche sowie Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.
Schneedecke
gm.6: lockerer schnee und wind gm.1: bodennahe schwachschicht
In der Nacht fallen 5 bis 15 cm Schnee. Der Wind bläst mäßig.
Die frischen Triebschneeansammlungen liegen auf weichen Schichten. Sie liegen teilweise auf Oberflächenreif. Im unteren Teil der Altschneedecke sind vor allem an West-, Nord- und Osthängen kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.
Tendenz
Es fällt etwas Schnee. Der Regen führt in tiefen und mittleren Lagen zu einer Aufweichung der Schneedecke. Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Frischen Triebschnee kritisch beurteilen. Schwachschichten im Altschnee können vereinzelt ausgelöst werden.
Schwachschichten im Altschnee können besonders im selten befahrenen Gelände vereinzelt von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Lawinen sind meist mittelgroß.
Zudem sind die Triebschneeansammlungen in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten teils noch störanfällig. Solche Gefahrenstellen liegen an Nord-, Ost- und Südosthängen oberhalb der Waldgrenze.
Seit Donnerstag fielen 10 bis 20 cm Schnee, lokal auch mehr. Bis am Vormittag fallen gebietsweise 10 bis 20 cm Schnee. Der Wind bläst lokal stark bis stürmisch. Der teilweise stürmische Wind verfrachtet den Neuschnee. Es entstehen teils störanfällige Triebschneeansammlungen.
Die Schneedecke ist teilweise störanfällig. Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze.
Tendenz
Schwachschichten im Altschnee sind die Hauptgefahr.