Lawinen.report

Montag, 9. März 2026

Veröffentlicht am 08.03.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


Schwachen Altschnee beachten.

Wintersportler können vereinzelt Lawinen auslösen. Diese können groß werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem an sehr steilen Nordwest-, Nord- und Nordosthängen oberhalb von rund 2000 m sowie an sehr steilen West- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m. Vorsicht vor allem an Übergängen von wenig zu viel Schnee wie z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden.

Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt die Auslösebereitschaft von Schneebrettlawinen an steilen Sonnenhängen etwas an.

Schneedecke

gm.7: schneearm neben schneereich
gm.10: frühjahrssituation

Im unteren Teil der Schneedecke sind an West-, Nord- und Osthängen ausgeprägte Schwachschichten vorhanden, vor allem oberhalb von rund 2000 m.

Der obere Teil der Schneedecke ist aufbauend umgewandelt, besonders an Schattenhängen in der Höhe.

Die nächtliche Abstrahlung ist teilweise reduziert. Die Schneeoberfläche gefriert nur knapp. Dies vor allem im Osten.

Auf der harten Schneeoberfläche besteht im Steilgelände Absturzgefahr. Die Wetterbedingungen führen im Tagesverlauf an sehr steilen Sonnenhängen zu einer leichten Aufweichung der Schneedecke.

Tendenz

Schwachen Altschnee beachten. Leichter Anstieg der Gefahr von nassen Lawinen mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Nassschnee
2400m


Schwacher Altschnee ist die Hauptgefahr.

Lawinen können teilweise im Altschnee ausgelöst werden und an West-, Nord- und Osthängen recht groß werden. Dies teilweise schon durch einzelne Wintersportler. Die Gefahrenstellen liegen vor allem oberhalb von rund 2000 m. Vorsicht vor allem an Übergängen von wenig zu viel Schnee wie z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden.

Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt die Auslösebereitschaft von Schneebrettlawinen auch an steilen Sonnenhängen in der Höhe etwas an. Es sind einzelne meist kleine nasse Lockerschneelawinen möglich. Touren und Variantenabfahrten sollten rechtzeitig beendet werden.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.10: frühjahrssituation

Schattenhänge: In der Altschneedecke sind vor allem an West-, Nord- und Osthängen ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies besonders oberhalb von rund 2000 m.

Die nächtliche Abstrahlung ist gut. Die Schneeoberfläche gefriert tragfähig. Die Wetterbedingungen führen im Tagesverlauf vor allem an sehr steilen Sonnenhängen zu einer Aufweichung der Schneedecke.

Tendenz

Schwachen Altschnee beachten. Leichter Anstieg der Gefahr von nassen Lawinen mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr.

Es sind nur noch vereinzelt trockene Lawinen möglich. Sie können vor allem mit großer Belastung ausgelöst werden, sind aber meist klein. Einzelne Gefahrenstellen liegen an steilen Schattenhängen in hohen Lagen.

Mit der tageszeitlichen Erwärmung sind nur noch vereinzelt nasse Lawinen möglich.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation

Schattenhänge: In der Altschneedecke sind v.a. an Nordwest-, Nord- und Nordosthängen störanfällige Schwachschichten vorhanden.

Sonnenhänge: Die Wetterbedingungen führten zu einer Anfeuchtung der Schneedecke.

Tendenz

Geringe Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Schwachschichten im Altschnee können vereinzelt noch ausgelöst werden.

Lawinen können sehr vereinzelt im Altschnee ausgelöst werden und an Nordwest-, Nord- und Nordosthängen vereinzelt mittlere Größe erreichen. Dies durch einzelne Wintersportler.

Mit der tageszeitlichen Erwärmung sind einzelne nasse Lawinen möglich.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.10: frühjahrssituation

Schattenhänge: In der Altschneedecke sind v.a. an Nordwest-, Nord- und Nordosthängen störanfällige Schwachschichten vorhanden.

Sonnenhänge: Die Wetterbedingungen führten unterhalb von rund 2500 m zu einer Anfeuchtung der Schneedecke.

Tendenz

Es ist mild. Leichter Anstieg der Gefahr von nassen Lawinen mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung.


Gefahrenstufe



Mehrheitlich günstige Lawinensituation.

Einzelne Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen vor allem an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2000 m. Lawinen sind meist mittelgroß. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.
Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt die Auslösebereitschaft von Schneebrettlawinen etwas an.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.10: frühjahrssituation

Im unteren Teil der Schneedecke sind an Schattenhängen störanfällige Schwachschichten vorhanden.

Die nächtliche Abstrahlung ist reduziert. Die Schneeoberfläche gefriert nur in hohen Lagen tragfähig. Auf der harten Schneeoberfläche besteht im Steilgelände Absturzgefahr. Die Wetterbedingungen führen im Tagesverlauf an sehr steilen Sonnenhängen zu einer leichten Aufweichung der Schneedecke.

Tendenz

Leichter Anstieg der Gefahr von nassen Lawinen mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung.