Lawinen.report

Donnerstag, 26. März 2026

Veröffentlicht am 26.03.2026, 08:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee


Frischer Triebschnee ist die Hauptgefahr.

Die Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr. Lawinen können mit geringer Belastung ausgelöst werden, besonders oberhalb der Waldgrenze sowie an Übergängen von wenig zu viel Schnee wie z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden.
In der Altschneedecke sind an sehr steilen Schattenhängen heikle Schwachschichten vorhanden. Diese Gefahrenstellen liegen vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Nordost. In Kammlagen, Rinnen und Mulden sind mittlere Lawinen möglich. Sie können auch tiefere Schichten der Schneedecke mitreißen und recht groß werden.
Fernauslösungen sind möglich. Besonders gefährlich sind vor allem in diesem Winter erst selten befahrene Hänge, wo Schwachstellen im Altschnee vorhanden sind.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.1: bodennahe schwachschicht

Mit Neuschnee und starkem bis stürmischem Wind aus nördlichen Richtungen entstanden vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten störanfällige Triebschneeansammlungen. Die frischen Triebschneeansammlungen liegen an allen Expositionen und allgemein oberhalb der Waldgrenze auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche.
Im unteren Teil der Schneedecke sind an steilen Schattenhängen ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies besonders oberhalb der Waldgrenze.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bestehen.