Lawinen.report

Freitag, 10. April 2026

Veröffentlicht am 09.04.2026, 17:39:00


Gefahrenstufe

2400m
Lawinenproblem
Nassschnee
2400m
Altschnee
2400m


Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen ist schon am Morgen erhöht. Schwachschichten im Altschnee können stellenweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.

Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen ist schon am Morgen erhöht. Lawinen können in tiefe Schichten durchreißen und vereinzelt groß werden. Dies an allen Expositionen v.a. unterhalb von rund 2400 m.

Zudem können stellenweise Lawinen leicht im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen liegen vor allem an sehr steilen West- und Osthängen zwischen etwa 2400 und 2800 m sowie an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2400 m. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.

Zudem sind die frischen Triebschneeansammlungen im Hochgebirge teils störanfällig, besonders in Kammlagen. Diese sind meist klein.

Auf der harten Schneeoberfläche besteht im Steilgelände Absturzgefahr. Dies an extrem steilen Sonnenhängen in der Höhe.

Schneedecke

gm.3: regen auf schnee
gm.1: bodennahe schwachschicht

Die nächtliche Abstrahlung ist reduziert. Die Schneeoberfläche gefriert kaum. Es fällt etwas Regen. Die Schneedecke wird zunehmend durchnässt. Dies an allen Expositionen unterhalb von rund 2400 m.

Im oberen Teil der Altschneedecke sind vereinzelt störanfällige Schwachschichten vorhanden. Der untere Teil der Schneedecke ist aufbauend umgewandelt. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen in hohen Lagen sowie an steilen Sonnenhängen im Hochgebirge.

Tendenz

Anstieg der Gefahr von feuchten und nassen Lawinen mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen ist schon am Morgen erhöht. Schwachschichten im Altschnee können vereinzelt von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.

Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen ist schon am Morgen erhöht. Dies v.a. unterhalb von rund 2400 m.

Einzelne Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2400 m. Diese Gefahrenstellen sind selten und schwer zu erkennen.

Schneedecke

gm.3: regen auf schnee
gm.1: bodennahe schwachschicht

Die nächtliche Abstrahlung ist reduziert. Die Schneeoberfläche gefriert kaum. Es fällt etwas Regen. Die Schneedecke wird zunehmend durchnässt. Dies an allen Expositionen unterhalb von rund 2400 m.
Der untere Teil der Schneedecke ist aufbauend umgewandelt, besonders an Schattenhängen in der Höhe.

Tendenz

Anstieg der Gefahr von feuchten und nassen Lawinen mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung.


Gefahrenstufe

2400m
Lawinenproblem
Nassschnee
2400m
Altschnee
2400m


Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen besteht schon am Morgen. Schwachschichten im Altschnee können sehr vereinzelt noch ausgelöst werden.

Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen besteht schon am Morgen. Dies an allen Expositionen unterhalb von rund 2400 m. Lawinen sind manchmal mittelgroß und auch von einzelnen Wintersportlern auslösbar.

Sehr vereinzelt können trockene Lawinen auch im Altschnee ausgelöst werden. Gefahrenstellen liegen vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2400 m. Lawinen können mittlere Größe erreichen.

Die Mitreiß- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation
gm.1: bodennahe schwachschicht

Die nächtliche Abstrahlung ist zeitweise reduziert. Die Schneeoberfläche gefriert kaum und weicht rasch auf. Die Wetterbedingungen führten zu einer zunehmenden Durchnässung der Schneedecke.

Die alten Triebschneeansammlungen überlagern vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2400 m eine schwache Altschneedecke.

Tendenz

Anstieg der Gefahr von feuchten und nassen Lawinen mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Im Tagesverlauf steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen etwas an.

Die Lawinenverhältnisse sind am Morgen meist günstig.

Mit der tageszeitlichen Erwärmung steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen an. Dies an allen Expositionen. Lawinen sind eher klein aber auch von einzelnen Wintersportlern auslösbar.

Die Mitreiß- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation
gm.1: bodennahe schwachschicht

Die nächtliche Abstrahlung ist zeitweise recht gut. Die Schneeoberfläche gefriert nur knapp und weicht rasch auf. Sonne und Wärme führten zu einer zunehmenden Durchnässung der Schneedecke.

Tendenz

Im Tagesverlauf steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen etwas an.