
Gefahrenstufe
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Ab dem Morgen steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen rasch an. Vorsicht vor schwachem Altschnee.
Mit der tageszeitlichen Erwärmung steigt die Auslösebereitschaft von feuchten und nassen Lawinen vor allem an steilen Sonnenhängen markant an. Dies an allen Expositionen in mittleren und hohen Lagen und an steilen Südhängen auch im Hochgebirge. Nasse Lawinen können leicht ausgelöst werden oder spontan abgehen. Diese können auch bis auf den Boden durchreißen und vereinzelt groß werden. Gefahrenstellen liegen vor allem an Felswandfüßen sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Ungünstig sind besonders Übergänge von wenig zu viel Schnee.
Schneedecke
gm.10: frühjahrssituation
gm.1: bodennahe schwachschicht
Ältere Triebschneeansammlungen überlagern vor allem an West-, Nord- und Osthängen in hohen Lagen und im Hochgebirge eine schwache Altschneedecke. Die Schneedecke ist kleinräumig sehr unterschiedlich.
Die nächtliche Abstrahlung war verbreitet gut. Die Schneeoberfläche ist nur in hohen Lagen tragfähig gefroren und weicht schon am Vormittag auf. Sonne und Wärme führen im Tagesverlauf zu einer zunehmenden Durchnässung der Schneedecke. An sehr steilen Sonnenhängen und an Felswandfüßen weicht die Schneedecke schnell auf.
An Sonnenhängen in tiefen und mittleren Lagen liegt kaum Schnee.
Tendenz
Die nächtliche Abstrahlung ist teilweise reduziert. Die Lawinengefahr bleibt bestehen.








