Lawinen.report

Montag, 13. April 2026

Veröffentlicht am 12.04.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Nassschnee
2200m
Neuschnee
2200m


Mit dem Regen steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen an.

Mit dem Regen steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen v.a. unterhalb von rund 2200 m an, besonders an steilen West-, Nord- und Osthängen. In diesen Gebieten sind spontane Lawinen zu erwarten, vereinzelt auch große.

Zudem sind die frischen Triebschneeansammlungen im Hochgebirge teils auslösbar, v.a. an kammnahen Hängen.
Die Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2200 m. Solche Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Ungünstig sind besonders Übergänge von wenig zu viel Schnee.

Schneedecke

gm.3: regen auf schnee
gm.6: lockerer schnee und wind

Unterhalb von rund 1800 m liegt nur wenig Schnee. Weiter oben liegen 30 bis 80 cm Schnee, lokal bis zu 150 cm. Die Schneeoberfläche kühlt in der bedeckten Nacht kaum ab und ist schon am Morgen aufgeweicht. Es fällt Regen bis auf 2200 m. Der Regen führt besonders an steilen Schattenhängen zu einem Festigkeitsverlust innerhalb der Schneedecke.

Es fallen oberhalb von rund 2200 m 20 bis 40 cm Schnee, lokal auch mehr. Mit starkem Wind entstehen im Hochgebirge teils leicht auslösbare Triebschneeansammlungen.

Steile West-, Nord- und Osthänge oberhalb von rund 2400 m: Im unteren Teil der Altschneedecke sind grobkörnige Schwachschichten vorhanden.

Tendenz

Leichter Rückgang der Gefahr von nassen Lawinen mit dem Absinken der Schneefallgrenze.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Nassschnee
2200m
Altschnee
2400m


Nassschnee ist die Hauptgefahr. Mit dem Regen sind spontane nasse Lawinen zu erwarten.

Mit dem Regen steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen v.a. an steilen Schattenhängen unterhalb von rund 2200 m an. In diesen Gebieten sind spontane Lawinen zu erwarten, auch große.

Einzelne Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2400 m. Solche Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Ungünstig sind besonders Übergänge von wenig zu viel Schnee.
Zudem sind die frischen Triebschneeansammlungen im Hochgebirge vereinzelt auslösbar, v.a. an kammnahen Schattenhängen. Triebschneeansammlungen sind meist klein.

Schneedecke

gm.3: regen auf schnee
gm.1: bodennahe schwachschicht

Unterhalb von rund 1800 m liegt nur wenig Schnee. Weiter oben liegen 30 bis 80 cm Schnee, lokal bis zu 150 cm. Die Schneeoberfläche kühlt in der bedeckten Nacht kaum ab und ist schon am Morgen aufgeweicht. Der Schneeregen führt unterhalb von rund 2200 m stellenweise zu einem Festigkeitsverlust innerhalb der Schneedecke.

Steile West-, Nord- und Osthänge oberhalb von rund 2200 m: Im unteren Teil der Altschneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.
Es fällt Schnee oberhalb von rund 2200 m. Mit starkem Wind entstehen im Hochgebirge kleine Triebschneeansammlungen.

Tendenz

Leichter Rückgang der Gefahr von nassen Lawinen mit dem Absinken der Schneefallgrenze. Es fällt gebietsweise Schnee oberhalb von rund 2000 m.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Nassschnee
2000m


Nassschnee ist die Hauptgefahr. Mit dem Regen sind spontane nasse Lawinen zu erwarten.

Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen ist schon am Morgen erhöht. Mit dem Regen steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen v.a. an steilen Schattenhängen an. Es sind einzelne spontane Lawinen zu erwarten, auch mittelgroße.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation
gm.1: bodennahe schwachschicht

Die Schneeoberfläche kühlt in der bedeckten Nacht kaum ab und ist schon am Morgen aufgeweicht. Es fällt Regen bis über 2200 m. Die Wetterbedingungen führen gegen Abend zu einer zunehmenden Durchnässung der Schneedecke. Diese Situation führt besonders an steilen Schattenhängen zu einem Festigkeitsverlust innerhalb der Schneedecke.

Tendenz

Leichter Rückgang der Gefahr von nassen Lawinen mit dem Absinken der Schneefallgrenze. Es fällt gebietsweise Schnee oberhalb von rund 2000 m.