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Montag, 20. April 2026

Veröffentlicht am 19.04.2026, 17:00:00

FRÜHER

Gefahrenstufe

2500m
Lawinenproblem
Altschnee
2500m

SPÄTER

Gefahrenstufe

3000m
Lawinenproblem
Nassschnee
3000m
Altschnee
2500m

Leichter Anstieg der Gefahr von nassen Lawinen im Tagesverlauf.

Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt die Gefahr von nassen Lawinen im Tagesverlauf an. Nasse Lawinen können stellenweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Dies an sehr steilen Schattenhängen unterhalb von rund 2500 m sowie an sehr steilen Sonnenhängen in der Höhe. Am Nachmittag sind kleine und mittlere spontane Lawinen möglich.

Einzelne Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2500 m. Ungünstig sind besonders Übergänge von wenig zu viel Schnee. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation
gm.1: bodennahe schwachschicht

Abend und erste Nachthälfte: Es fällt gebietsweise etwas Schnee.
Zweite Nachthälfte: Die nächtliche Abstrahlung ist stellenweise recht gut.

Die Schneeoberfläche gefriert tragfähig und weicht im Tagesverlauf auf. Sonne und Wärme führen in mittleren und hohen Lagen zu einer raschen Aufweichung der Schneedecke.
Schattenhänge oberhalb von rund 2500 m: Im unteren Teil der Altschneedecke sind in der Höhe kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.

Tendenz

Die Gefahr von nassen Lawinen bleibt bestehen.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Mit dem Regen sind jederzeit nasse Lawinen möglich.

Mit dem Regen sind spontane nasse Lawinen möglich. Vorsicht an sehr steilen Schattenhängen. Lawinen sind sehr vereinzelt mittelgroß. Lawinen können in steilen Rinnen vereinzelt bis ins Grüne vorstoßen. Die Auslaufbereiche sollten gemieden werden. Viele Einzugsgebiete sind entladen.

Schneedecke

gm.3: regen auf schnee

Der Regen führt zu einer massiven Durchnässung der Schneedecke. An steilen Sonnenhängen sowie unterhalb von rund 1800 m liegt kaum Schnee.

Tendenz

Die Aktivität von nassen Lawinen nimmt mit dem Ende der Regenfälle ab.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Einzelne Gefahrenstellen für nasse Lawinen liegen vor allem an sehr steilen Schattenhängen.

Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt die Auslösebereitschaft von nassen Lawinen etwas an.

Mit der Durchnässung sind im Tagesverlauf einzelne nasse Schneebrettlawinen möglich. Dies vor allem aus hoch gelegenen schattseitigen noch nicht entladenen Einzugsgebieten, besonders zwischen etwa 2200 und 2600 m. Lawinen sind vereinzelt mittelgroß. Lawinen können die nasse Schneedecke mitreißen. Dies verlängert die Auslaufstrecken der Lawinen.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation

Abend und erste Nachthälfte: Es fällt gebietsweise etwas Regen.
Zweite Nachthälfte: Die nächtliche Abstrahlung ist zeitweise recht gut.
Die Schneedecke ist nass, mit einer Schmelzharschkruste an der Oberfläche. Die Schneeoberfläche weicht rasch auf. Vor allem an steilen Sonnenhängen sowie unterhalb von rund 1800 m liegt nur noch wenig Schnee.

Tendenz

Die Gefahr von nassen Lawinen nimmt ab.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Mit dem Regen sind jederzeit nasse Lawinen möglich.

Mit dem Regen sind spontane nasse Lawinen möglich. Vorsicht an sehr steilen Schattenhängen. Lawinen sind sehr vereinzelt mittelgroß. Lawinen können in steilen Rinnen vereinzelt bis ins Grüne vorstoßen. Die Auslaufbereiche sollten gemieden werden. Die meisten Einzugsgebiete sind entladen.

Schneedecke

gm.3: regen auf schnee

Der Regen führt zu einer massiven Durchnässung der Schneedecke. An steilen Sonnenhängen sowie unterhalb von rund 1600 m liegt nur noch wenig Schnee.

Tendenz

Die Aktivität von nassen Lawinen nimmt mit dem Ende der Regenfälle ab.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Gebietsweise noch geringe Gefahr von nassen Lawinen. Es liegt an Nordhängen nur noch wenig Schnee.

Mit dem Regen sind nur noch vereinzelt nasse Lawinen möglich. Die Gefahrenstellen sind sehr selten. Lawinen sind meist klein.

Schneedecke

gm.3: regen auf schnee

In schattigen, windgeschützten Lagen liegt nur wenig Schnee. Der Regen führt zu einer massiven Durchnässung der Schneedecke.

Tendenz

Die Aktivität von nassen Lawinen nimmt mit dem Ende der Regenfälle ab.