Lawinen.report

Montag, 27. April 2026

Veröffentlicht am 26.04.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

3000m
Lawinenproblem
Nassschnee
3000m
Altschnee
2500m


Anstieg der Gefahr von nassen Lawinen im Tagesverlauf.

Mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung steigt die Gefahr von nassen Lawinen an. Lawinen können vor allem an Felswandfüßen spontan abgehen.
Einzelne Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2500 m. Solche Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen.
Die Gefahr von Grundlawinen steigt im Tagesverlauf an.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation
gm.1: bodennahe schwachschicht

Die Schneeoberfläche gefriert tragfähig und weicht im Tagesverlauf auf. Sonne und Wärme führen unterhalb von rund 3000 m zu einer zunehmenden Durchnässung der Schneedecke.
Steile West-, Nord- und Osthänge oberhalb von rund 2500 m: Im unteren Teil der Altschneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.
Unterhalb von rund 2000 m liegt für Schneesport meist zu wenig Schnee.

Tendenz

Tagesverlauf: Die Lawinengefahr steigt an.


Gefahrenstufe



Nassschnee beachten.

Es sind nur noch vereinzelt nasse Lawinen möglich. Vorsicht an extrem steilen Schattenhängen. Lawinen sind meist eher klein.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation
gm.1: bodennahe schwachschicht

Die nächtliche Abstrahlung ist stellenweise reduziert. Die Schneeoberfläche ist nur in hohen Lagen tragfähig gefroren und weicht rasch auf.

Tendenz

Geringe Lawinengefahr. Nassschnee beachten.