Lawinen.report

Mittwoch, 29. April 2026

Veröffentlicht am 28.04.2026, 17:17:00


Gefahrenstufe

2500m
Lawinenproblem
Nassschnee
2500m
Altschnee
2500m


Nassschnee vorsichtig beurteilen.

Mit Neuschnee und Wind entstehen vor allem im Hochgebirge Triebschneeansammlungen. Die feuchten Lawinen können an sehr steilen Hängen spontan abgehen und vereinzelt mittlere Größe erreichen. Mit der Erwärmung steigt die Lawinengefahr an.
Einzelne Gefahrenstellen liegen an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2500 m. Lawinen können mit meist großer Belastung ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Diese können sehr vereinzelt bis auf den Boden durchreißen und groß werden.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation
gm.1: bodennahe schwachschicht

Die frühlingshaften Wetterbedingungen führen unterhalb von rund 2800 m zu einer raschen Anfeuchtung der Schneedecke. Die Schneeoberfläche gefriert nur knapp und weicht rasch auf. Es fällt lokal etwas Schnee. Dies oberhalb von rund 2400 m. Es fällt verbreitet etwas Regen.
Steile West-, Nord- und Osthänge oberhalb von rund 2500 m: Im unteren Teil der Altschneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bestehen.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Nassschnee
2000m


Geringe Lawinengefahr.

Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen besteht schon am Morgen. Aus noch nicht entladenen Einzugsgebieten sind einzelne nasse Lawinen möglich. Sie sind meist eher klein.
Vorsicht an extrem steilen Schattenhängen.

Schneedecke

gm.3: regen auf schnee
gm.10: frühjahrssituation

Es fällt gebietsweise etwas Regen. Die nächtliche Abstrahlung ist verbreitet kaum vorhanden. Die Schneeoberfläche ist nicht gefroren und weicht rasch auf.

Tendenz

Geringe Lawinengefahr.