Lawinen.report

Freitag 07.10.2022

Veröffentlicht am 06.10.2022 um 17:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Nassschnee
Waldgrenze
Triebschnee
2200m


Die Triebschneeansammlungen bilden die Hauptgefahr.

Schneedecke

Mit starkem bis stürmischem Südföhn entstehen frische Triebschneeansammlungen. Die verschiedenen Triebschneeansammlungen sind teilweise schlecht miteinander und mit dem Altschnee verbunden. Sie sind vor allem in ihren Randbereichen leicht auslösbar. Die Triebschneeansammlungen der letzten zwei Tage liegen im Bereich der Waldgrenze teilweise auf Oberflächenreif. Zudem entstanden in Kammlagen aller Expositionen und allgemein im Hochgebirge weitere Triebschneeansammlungen. Die Meldungen der Beobachter und Stabilitätstests bestätigen die an Triebschneehängen kleinräumig sehr unterschiedliche Stabilität der Schneedecke.

Tendenz


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Neuschnee
2200m
Nassschnee
2200m
Triebschnee
2200m


Mit dem Neuschnee sind sehr viele Lawinen abgegangen.

Der Neuschnee bildet die Hauptgefahr.

Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und sehr groß werden.

Schneedecke

Bis am Morgen fallen verbreitet oberhalb von rund 1800 m 50 cm Schnee, lokal bis zu 70 cm. Der Neuschnee kann an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze leicht ausgelöst werden oder spontan abgleiten. Schneeprofile und Stabilitätstests bestätigten die ausgeprägte Gefahr. Die Neuschneeauflage ist weich. Ausgeprägte Schwachschichten im oberen Teil der Schneedecke sind nur schwer erkennbar. Der Neuschnee wird im Bereich der Waldgrenze auf Oberflächenreif abgelagert. Oberhalb der Waldgrenze: Der untere Teil der Schneedecke ist kantig aufgebaut und schwach. Der Neuschnee liegt verbreitet auf einer schwachen Altschneedecke. Lawinen können sehr leicht in tieferen Schichten ausgelöst werden.

Tendenz

Kaum Rückgang der Gefahr.