Lawinen.report

Donnerstag 18.04.2024

Veröffentlicht am 17.04.2024 um 17:00


Gefahrenstufe

2600m
Lawinenproblem
Gleitschnee
2600m
Triebschnee
2200m


Gleitschnee ist die Hauptgefahr. Frischen Triebschnee meiden.

Es sind weiterhin mittlere und vereinzelt große Gleitschneelawinen möglich. Dies an steilen Grashängen unterhalb von rund 2600 m. Zonen mit Gleitschneerissen sollten gemieden werden.

Die frischen Triebschneeansammlungen können vor allem an sehr steilen Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2200 m vereinzelt von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem in Kammlagen sowie in Rinnen und Mulden. In der Höhe sind die Gefahrenstellen etwas häufiger. Lawinen können mittlere Größe erreichen.

Zudem sind einzelne kleine bis mittlere Lockerschneelawinen möglich. Dies an extrem steilen Hängen, vor allem bei größeren Aufhellungen.

Schneedecke

gm.2: gleitschnee
gm.6: lockerer schnee und wind

Seit Montag fielen 20 bis 40 cm Schnee. Der Wind blies mäßig.
Mit Neuschnee und Wind entstanden vor allem in Kammlagen teils störanfällige Triebschneeansammlungen. Sie liegen an Nord- und Osthängen auf weichen Schichten.

Die Schneedecke ist komplett durchnässt, mit einer aus lockerem Schnee bestehenden Oberfläche, die auf einer Kruste liegt. Dies an Sonnenhängen in allen Höhenlagen sowie an Schattenhängen unterhalb von rund 2600 m.

Tendenz

Gleitschnee ist die Hauptgefahr. Frischen Triebschnee beachten.


Gefahrenstufe

2400m
Lawinenproblem
Triebschnee
2400m
Gleitschnee
2600m


Frischen Triebschnee meiden. Zudem sind einzelne Gleitschneelawinen möglich.

Die frischen Triebschneeansammlungen können vor allem an sehr steilen Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2400 m vereinzelt von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem in Kammlagen sowie in Rinnen und Mulden. Lawinen können vereinzelt mittlere Größe erreichen, v.a. in den Hauptniederschlagsgebieten.

Es sind einzelne mittlere Gleitschneelawinen möglich. Dies an steilen Grashängen unterhalb von rund 2600 m. Zonen mit Gleitschneerissen sollten gemieden werden.

Zudem sind kleine Lockerschneelawinen möglich. Dies an extrem steilen Hängen, vor allem bei größeren Aufhellungen.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.2: gleitschnee

Seit Montag fielen 10 bis 20 cm Schnee, lokal auch mehr. Der Wind blies mäßig. Am Donnerstag fällt gebietsweise etwas Schnee.

Mit Neuschnee und Wind entstanden meist kleine Triebschneeansammlungen. Sie liegen an Nord- und Osthängen auf weichen Schichten.

Die Schneedecke ist komplett durchnässt, mit einer aus lockerem Schnee bestehenden Oberfläche, die auf einer Kruste liegt. Dies an Sonnenhängen in allen Höhenlagen sowie an Schattenhängen unterhalb von rund 2600 m.

Tendenz

Die Triebschneeansammlungen sind vereinzelt noch störanfällig. Es sind einzelne Gleitschneelawinen möglich.


Gefahrenstufe

2600m
Lawinenproblem
Gleitschnee
2600m


Gleitschnee beachten.

Es sind einzelne mittlere Gleitschneelawinen möglich. Dies vor allem an steilen Grashängen unterhalb von rund 2600 m. Zonen mit Gleitschneerissen sollten gemieden werden.

Auf der harten Kruste besteht im Steilgelände Absturzgefahr.

Schneedecke

gm.2: gleitschnee

Es fällt lokal etwas Schnee. Die Schneedecke ist komplett durchnässt, mit einer tragfähigen Kruste an der Oberfläche. Dies an Sonnenhängen in allen Höhenlagen sowie an Schattenhängen unterhalb von rund 2600 m.
Vor allem unterhalb der Waldgrenze liegt nur noch wenig Schnee.

Tendenz

Weiterhin geringe Lawinengefahr. Gleitschnee beachten.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr.

An steilen Grashängen sind einzelne kleine bis mittlere Gleitschneelawinen möglich. Zonen mit Gleitschneerissen sollten gemieden werden.

Die kleinen Triebschneeansammlungen sind kaum mehr störanfällig. Einzelne Gefahrenstellen liegen vor allem an sehr steilen Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2400 m.
Zudem sind kleine Lockerschneelawinen möglich. Dies an extrem steilen Hängen bei größeren Aufhellungen.

Schneedecke

gm.2: gleitschnee

Am Mittwoch fallen 5 bis 15 cm Schnee. Der Wind bläst mäßig.
Mit Neuschnee und Wind entstehen vor allem in Kammlagen meist kleine Triebschneeansammlungen. Sie werden an Nord- und Osthängen auf weiche Schichten abgelagert.

Die Schneedecke ist komplett durchnässt, mit einer aus lockerem Schnee bestehenden Oberfläche, die auf einer kaum tragfähigen Schmelzharschkruste liegt.

Tendenz

Gleitschnee ist die Hauptgefahr.