Lawinen.report

Montag, 26. Jänner 2026

Veröffentlicht am 26.01.2026, 08:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


Triebschnee und schwacher Altschnee sind die Hauptgefahr.

Der Neuschnee sowie die Triebschneeansammlungen können vor allem an den Expositionen West über Nord bis Ost oberhalb von rund 2000 m leicht ausgelöst werden. Lawinen können besonders dort im kantig aufgebauten Altschnee ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen.
Vorsicht vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie in windgeschützten Lagen. Die Gefahrenstellen sind kaum zu erkennen. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Mit der Sonneneinstrahlung sind kleine und vereinzelt mittlere Lockerschneelawinen zu erwarten.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.1: bodennahe schwachschicht

Es fielen gebietsweise oberhalb von rund 1200 m 20 bis 40 cm Schnee. Mit starkem Wind aus südlichen Richtungen entstanden weiche Triebschneeansammlungen. Diese überlagern oberhalb von rund 2000 m eine schwache Altschneedecke. Dies besonders in schattigen, windgeschützten Lagen. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut. Die Altschneedecke ist kleinräumig sehr unterschiedlich.

Tendenz


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Neu- und Triebschnee der letzten Tage müssen vorsichtig beurteilt werden.

Der Neuschnee sowie die vielen, meist kleinen Triebschneeansammlungen sind teils störanfällig. Diese können von einzelnen Wintersportlern im schwachen Altschnee ausgelöst werden.
Vorsicht vor allem an sehr steilen Schattenhängen sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden vor allem oberhalb der Waldgrenze. Lawinen sind meist klein.
Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich.
Schwachschichten im Altschnee erfordern Vorsicht und Zurückhaltung.
Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.1: bodennahe schwachschicht

Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich.
Der Neuschnee und die Triebschneeansammlungen müssen v.a. an steilen Schattenhängen vorsichtig beurteilt werden.
Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut.
Im unteren Teil der Schneedecke sind an windgeschützten Schattenhängen einzelne Schwachschichten vorhanden.

Tendenz