Lawinen.report

Dienstag, 27. Jänner 2026

Veröffentlicht am 26.01.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Triebschnee und schwacher Altschnee sind die Hauptgefahr.

Der Neuschnee sowie die Triebschneeansammlungen können vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Lawinen können besonders dort im kantig aufgebauten Altschnee ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen.
Vorsicht vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten sowie in windgeschützten Lagen. Die Gefahrenstellen sind überschneit und kaum zu erkennen. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu.

Schneedecke

gm.5: schnee nach langer kälteperiode
gm.6: lockerer schnee und wind

Seit Samstag fielen bis zu 30 cm Schnee, lokal auch mehr. Mit starkem Wind aus südlichen Richtungen entstanden weiche Triebschneeansammlungen. Diese überlagern oberhalb der Waldgrenze eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut und schwach. Dies besonders in schattigen, windgeschützten Lagen. Die Altschneedecke ist kleinräumig sehr unterschiedlich.

Tendenz

Die aktuelle Lawinensituation erfordert Vorsicht und Zurückhaltung.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Neu- und Triebschnee der letzten Tage müssen vorsichtig beurteilt werden.

Der Neuschnee und die während dem Schneefall entstandenen Triebschneeansammlungen überlagern eine schwache Altschneedecke. Vorsicht vor allem an sehr steilen Schattenhängen sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden vor allem oberhalb der Waldgrenze. Lawinen können besonders dort im kantig aufgebauten Altschnee ausgelöst werden. Dies bereits mit kleiner Belastung. Die Gefahrenstellen sind überschneit und kaum zu erkennen.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.1: bodennahe schwachschicht

Es fielen bis zu 30 cm Schnee, lokal auch mehr. Mit Neuschnee und mäßigem Südwind entstanden meist kleine Triebschneeansammlungen.
Die frischen und älteren Triebschneeansammlungen überlagern eine schwache Altschneedecke. Sie verbinden sich nur langsam mit dem Altschnee. Im unteren Teil der Schneedecke sind an windgeschützten Schattenhängen heikle Schwachschichten vorhanden. Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt.

Tendenz