
Gefahrenstufe
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Neuschnee und schwacher Altschnee sind die Hauptgefahr.
Bis Donnerstag fallen verbreitet oberhalb von rund 1000 m 20 bis 40 cm Schnee, lokal auch mehr. Zudem sind die Triebschneeansammlungen vom Wochenende noch störanfällig.
Der Neuschnee und die Triebschneeansammlungen überlagern an Schattenhängen oberhalb der Waldgrenze eine schwache Altschneedecke. Lawinen können besonders dort im kantig aufgebauten Altschnee ausgelöst werden. Dies bereits mit kleiner Belastung. Die Gefahrenstellen sind weit verbreitet und kaum zu erkennen.
Mittlere und vereinzelt große Lawinen sind möglich. Fernauslösungen sind möglich. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie spontane Lawinenabgänge sind Alarmzeichen. Schwachschichten im Altschnee erfordern eine defensive Routenwahl.
Schneedecke
gm.5: schnee nach langer kälteperiode
gm.6: lockerer schnee und wind
Seit Samstag fielen bis zu 30 cm Schnee, lokal auch mehr. Mit starkem Wind aus südlichen Richtungen entstanden weiche Triebschneeansammlungen. Diese überlagern oberhalb der Waldgrenze eine schwache Altschneedecke. Die Altschneedecke ist kantig aufgebaut und schwach. Dies besonders in schattigen, windgeschützten Lagen. Die Altschneedecke ist kleinräumig sehr unterschiedlich.
Tendenz
Die aktuelle Lawinensituation erfordert Vorsicht und Zurückhaltung.





