Lawinen.report

Sonntag, 8. Februar 2026

Veröffentlicht am 08.02.2026, 08:11:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Weiterhin heimtückische Lawinensituation. Die Schneedecke bleibt störanfällig.

Lawinen können weiterhin leicht ausgelöst werden. Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee, besonders an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze sowie im Bereich der Waldgrenze. Lawinen können bis auf den Boden durchreißen und mittlere Größe erreichen. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen.

Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind möglich.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.8: eingeschneiter oberflächenreif

Neu- und Triebschnee der letzten Tage liegen vor allem an windgeschützten Schattenhängen auf Oberflächenreif. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze sowie im Bereich der Waldgrenze.

Die Schneedecke ist in tiefen Lagen feucht. An steilen Sonnenhängen gefriert die Schneedecke nur knapp.

Tendenz

Die Lawinenverhältnisse bleiben heimtückisch.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Vorsicht vor frischem Triebschnee.

Die frischen Triebschneeansammlungen können teilweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Dies besonders an steilen Schattenhängen sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden oberhalb der Waldgrenze. Lawinen sind sehr vereinzelt mittelgroß.

Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind

Die schon etwas älteren Triebschneeansammlungen liegen in der Höhe auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. In der Altschneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.

Die Schneedecke ist unterhalb von rund 2200 m feucht.

Tendenz

Mäßige Lawinengefahr. Frischen Triebschnee beachten.