Für Touren und Variantenabfahrten sind die Verhältnisse heikel.
Schwachschichten im Altschnee sind die Hauptgefahr. Die Lawinengefahr liegt oberhalb der Waldgrenze im obersten Bereich der Gefahrenstufe 3, "erheblich".
Schwachschichten im Altschnee können schon von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Lawinen können bis auf den Boden durchreißen und groß werden. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie spontane Lawinenabgänge sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Die Gefahrenstellen sind auch für Geübte kaum zu erkennen. Fernauslösungen sind möglich.
In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies besonders an West-, Nord- und Osthängen. Die Schneedecke bleibt allgemein störanfällig. Die nächtliche Abstrahlung war verbreitet reduziert. Die Schneedecke ist in tiefen und mittleren Lagen feucht.
Tendenz
Die Lawinengefahr bleibt bestehen. Oberhalb der Waldgrenze verbreitet heimtückische Lawinensituation.
Gefahrenstufe
1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Lawinen können weiterhin schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Schneedecke bleibt störanfällig.
Lawinen können weiterhin leicht ausgelöst werden. Sie können bis auf den Boden durchreißen und vereinzelt groß werden. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 1800 m sowie im Bereich der Waldgrenze. Die Gefahrenstellen sind auch für Geübte kaum zu erkennen.
Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind möglich.
Die Schneedecke ist oberhalb von rund 1800 m störanfällig. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 1800 m sowie im Bereich der Waldgrenze.
Steile Sonnenhänge sowie unterhalb von rund 1800 m: Die Schneedecke ist feucht. Die nächtliche Abstrahlung ist zeitweise reduziert.
Tendenz
Weiterhin heimtückische Lawinensituation.
Gefahrenstufe
2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Lawinen können weiterhin schon von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Schneedecke bleibt störanfällig.
Lawinen können weiterhin leicht ausgelöst werden. Sie sind meist mittelgroß. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m, vereinzelt auch im Bereich der Waldgrenze. Die Gefahrenstellen sind auch für Geübte kaum zu erkennen.
Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen. Fernauslösungen sind vereinzelt möglich.
Die Schneedecke ist oberhalb von rund 2000 m störanfällig. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m, vereinzelt auch im Bereich der Waldgrenze.
Steile Sonnenhänge sowie unterhalb von rund 1800 m: Die Schneedecke ist feucht. Die nächtliche Abstrahlung ist zeitweise reduziert.
Tendenz
Schwachschichten im Altschnee erfordern Vorsicht. Weiterhin teils heimtückische Lawinensituation.
Gefahrenstufe
2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Schwacher Altschnee ist die Hauptgefahr.
Lawinen können stellenweise leicht ausgelöst werden, besonders an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m. Lawinen sind meist mittelgroß. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen.
Einzelne Wummgeräusche sowie Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.
Die Schneedecke ist ungünstig geschichtet. Der mittlere Teil der Schneedecke ist teils schwach. Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt.
Tiefe und mittlere Lagen: Die Schneedecke ist feucht, mit einer kaum tragfähigen Schmelzharschkruste an der Oberfläche. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.
Tendenz
Schwachschichten im Altschnee können weiterhin von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Schwachen Altschnee beachten.
Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Dies besonders an steilen Schattenhängen sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden oberhalb der Waldgrenze. Lawinen sind teilweise mittelgroß.
Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.
Schneedecke
gm.6: lockerer schnee und wind
Die schon etwas älteren Triebschneeansammlungen liegen in der Höhe auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. In der Altschneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.
Tiefe und mittlere Lagen: Die Schneedecke ist feucht, mit einer kaum tragfähigen Schmelzharschkruste an der Oberfläche.
Tendenz
Mäßige Lawinengefahr.
Gefahrenstufe
Geringe Lawinengefahr.
Einzelne Gefahrenstellen für trockene Lawinen liegen vor allem an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2000 m sowie in Kammlagen. Sie sind eher selten und für Geübte gut zu erkennen.
Nebst der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.
Schneedecke
Die Altschneedecke ist aufbauend umgewandelt. Tiefe und mittlere Lagen: Die Schneedecke ist feucht, mit einer kaum tragfähigen Schmelzharschkruste an der Oberfläche. Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.