Abseits gesicherter Pisten sehr gefährliche Lawinensituation. Mit Neuschnee und starkem Wind steigt die Lawinengefahr ab dem Vormittag an auf die Stufe 4, "groß". Die Gefährdung bezieht sich vor allem auf alpines Schneesportgelände.
Der Neuschnee und die mit dem starken Westwind entstehenden Triebschneeansammlungen können an allen Expositionen oberhalb der Waldgrenze leicht ausgelöst werden oder spontan abgleiten. Einzelne Gefahrenstellen liegen auch im Bereich der Waldgrenze. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen im Verlaufe der Nacht zu. Mit dem Anstieg der Schneefallgrenze sind ab dem Vormittag vermehrt spontane Lawinen zu erwarten.
Lawinen können teilweise in tiefe Schichten durchreißen und groß werden. Dies an West-, Nord- und Osthängen.
An sehr steilen Hängen sind kleine und vereinzelt mittlere Lockerschneelawinen möglich. In tiefen und mittleren Lagen sind mit dem Anstieg der Schneefallgrenze kleine und vereinzelt mittlere Gleitschneelawinen und nasse Rutsche zu erwarten. Dies ab dem Vormittag in den Gebieten mit Regen.
In der Nacht fielen 20 bis 30 cm Schnee. Bis am Abend fallen 15 bis 25 cm Schnee, lokal auch mehr. Der Wind bläst stark.
Der Neuschnee und insbesondere die umfangreichen Triebschneeansammlungen werden vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze auf eine schwache Altschneedecke abgelagert. Verschiedene Triebschneeschichten liegen stellenweise auf Oberflächenreif. Im unteren Teil der Schneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden. Beobachtungen im Gelände und künstlich ausgelöste Lawinen bestätigen den schwachen Schneedeckenaufbau.
Tendenz
Weiterhin große Lawinengefahr. Für Touren und Variantenabfahrten sind die Verhältnisse sehr gefährlich. Es sind spontane Lawinen zu erwarten.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee.
Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können besonders im selten befahrenen Gelände von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Fernauslösungen sind möglich. Steile, wenig befahrene Schattenhänge sollten möglichst umgangen werden. Lawinen sind meist mittelgroß. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.
Frische und schon etwas ältere Triebschneeansammlungen sind störanfällig, v.a. in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten oberhalb der Waldgrenze. Sie sind für Geübte gut erkennbar.
Es fällt etwas Schnee. Mit starkem Wind aus nordwestlichen Richtungen entstehen besonders in Rinnen und Mulden störanfällige Triebschneeansammlungen. Schon etwas ältere Triebschneeansammlungen liegen teilweise auf Oberflächenreif.
Oberhalb der Waldgrenze: Die Schneedecke ist störanfällig. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen.
Tendenz
Schwachschichten im Altschnee sind die Hauptgefahr. Zurückhaltung ist sinnvoll.
Es fällt etwas Schnee.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Spontane Lawinen sind möglich.
Die Verhältnisse abseits der Pisten sind gefährlich. Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee.
Der Neuschnee und die mit dem starken Westwind entstehenden Triebschneeansammlungen können sehr leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen v.a. in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten oberhalb der Waldgrenze. Einzelne Gefahrenstellen liegen auch im Bereich der Waldgrenze. Stellenweise können Lawinen auch in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und vereinzelt groß werden, v.a. an West-, Nord- und Osthängen. Diese Stellen sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind möglich.
Mit dem Schneefall nehmen die Gefahrenstellen im Tagesverlauf zu. Es sind einzelne spontane Lawinen zu erwarten.
In tiefen und mittleren Lagen sind mit dem Regen kleine nasse Lockerschneerutsche zu erwarten, vor allem an Böschungen und an sehr steilen Grashängen.
Am Montag fallen verbreitet 15 bis 25 cm Schnee, lokal auch mehr. Mit starkem Wind aus nordwestlichen Richtungen entstehen störanfällige Triebschneeansammlungen. Schon etwas ältere Triebschneeansammlungen liegen teilweise auf Oberflächenreif.
Der Neuschnee und die Triebschneeansammlungen werden vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze auf eine schwache Altschneedecke abgelagert. Im unteren Teil der Schneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden. Stabilitätstests und die Meldungen der Beobachter bestätigen den schwachen Schneedeckenaufbau.
Tendenz
Weiterer Anstieg der Lawinengefahr mit Neuschnee und Wind. Schwachschichten im Altschnee sind die Hauptgefahr. Spontane Lawinen sind zu erwarten.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Die Verhältnisse abseits der Pisten sind ungünstig. Vorsicht vor Triebschnee und schwachem Altschnee.
Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können besonders im selten befahrenen Gelände von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Die Gefahrenstellen sind schwer zu erkennen. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Fernauslösungen sind möglich. Lawinen sind meist mittelgroß.
Mit Neuschnee und starkem Nordwestwind entstehen vor allem oberhalb der Waldgrenze leicht auslösbare Triebschneeansammlungen, v.a. in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Es sind einzelne spontane Lawinen zu erwarten.
Am Montag fallen verbreitet 10 bis 20 cm Schnee. Mit starkem Wind aus nordwestlichen Richtungen entstehen besonders in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten störanfällige Triebschneeansammlungen. Schon etwas ältere Triebschneeansammlungen liegen teilweise auf Oberflächenreif. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze.
Tendenz
Schwachschichten im Altschnee sind die Hauptgefahr. Zurückhaltung ist sinnvoll.
Gebietsweiser Anstieg der Lawinengefahr mit Neuschnee und Wind. Dies vor allem im Norden und im Westen.
Gefahrenstufe
2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
2200m
Schwachschichten im Altschnee erfordern Vorsicht. Frischen Triebschnee beachten.
Lawinen können von einzelnen Wintersportlern im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m. Lawinen sind meist mittelgroß. Einzelne Wummgeräusche können auf die Gefahr hinweisen.
Mit Neuschnee und mäßigem bis starkem Wind entstanden vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden störanfällige Triebschneeansammlungen. Dies vor allem oberhalb von rund 2200 m. Die frischen Triebschneeansammlungen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden, sind aber meist klein.
Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu.
Schneedecke
gm.1: bodennahe schwachschicht gm.6: lockerer schnee und wind
Es fiel gebietsweise etwas Schnee. Mit mäßigem bis starkem Wind aus nördlichen Richtungen entstanden teils störanfällige Triebschneeansammlungen. Die Triebschneeansammlungen liegen in der Höhe teilweise auf Oberflächenreif.
Oberhalb von rund 2000 m: Die Schneedecke ist störanfällig. In der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen.
Am Montag fällt wenig Schnee.
Tendenz
Lawinen können von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Vorsicht vor frischem Triebschnee.
Lawinen können stellenweise von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen in Kammlagen, Rinnen und Mulden oberhalb der Waldgrenze. Lawinen können vereinzelt mittlere Größe erreichen. Die Gefahrenstellen sind bei der schlechten Sicht kaum zu erkennen. Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen.
Schneedecke
gm.6: lockerer schnee und wind gm.8: eingeschneiter oberflächenreif
Am Montag fallen 5 bis 15 cm Schnee. Der Wind bläst in Kammlagen stark.
Die frischen Triebschneeansammlungen werden auf weiche Schichten abgelagert. Ältere Triebschneeansammlungen liegen teilweise auf Oberflächenreif, v.a. in windgeschützten Lagen.
Die Schneedecke ist allgemein kleinräumig sehr unterschiedlich. Es liegt in allen Höhenlagen für die Jahreszeit wenig Schnee.
Tendenz
Mit Neuschnee und Wind steigt die Gefahr innerhalb der Gefahrenstufe an. Am Dienstag fallen 10 bis 20 cm Schnee. Der Wind bläst in Kammlagen stark.