Lawinen.report

Freitag, 20. Februar 2026

Veröffentlicht am 20.02.2026, 07:40:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze


Touren und Variantenabfahrten erfordern große Zurückhaltung.

Neu- und Triebschnee bilden die Hauptgefahr. Abseits gesicherter Pisten verbreitet sehr heikle Lawinensituation.

Am Donnerstag fielen verbreitet verbreitet 25 bis 40 cm Schnee, lokal auch mehr. Neu- und Triebschnee überlagern vor allem an steilen Schattenhängen oberhalb der Waldgrenze eine schwache Altschneedecke. Der teilweise starke Wind hat den Neuschnee verfrachtet. Oberhalb der Waldgrenze entstehen weitere Triebschneeansammlungen, besonders in mittleren und hohen Lagen sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten in der Höhe.
An sehr steilen Hängen muss mit spontanen Lawinen gerechnet werden. Die Lawinen sind meist mittelgroß und von einzelnen Wintersportlern leicht auslösbar. Die Lawinen können stellenweise bis auf den Boden durchreißen und groß werden. Fernauslösungen sind möglich. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Die Gefahrenstellen sind häufig und auch für Geübte kaum zu erkennen. Touren erfordern eine überlegte Routenwahl.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.1: bodennahe schwachschicht

Es fielen verbreitet verbreitet 25 bis 40 cm Schnee, lokal auch mehr. An allen Expositionen entstanden Triebschneeansammlungen.
Neu- und Triebschnee überlagern eine schwache Altschneedecke. Im unteren Teil der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Dies vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze. Die Schneedecke bleibt verbreitet instabil.

Tendenz

Die Schneedecke bleibt verbreitet instabil. Die Verhältnisse für Schneesport abseits gesicherter Pisten sind heikel. Die Lawinengefahr bleibt bestehen.