Lawinen.report

Samstag, 21. Februar 2026

Veröffentlicht am 21.02.2026, 09:41:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Nassschnee


Touren und Variantenabfahrten erfordern große Zurückhaltung.

Neu- und Triebschnee bilden die Hauptgefahr. Abseits gesicherter Pisten verbreitet sehr heikle Lawinensituation.

Der teilweise stürmische Wind hat viel Schnee verfrachtet. Oberhalb der Waldgrenze entstanden störanfällige Triebschneeansammlungen, besonders in Kamm- und Passlagen in allen Höhenlagen sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten in der Höhe.
An sehr steilen Sonnenhängen muss mit spontanen mittelgroßen Lawinen gerechnet werden. Die Lawinen können stellenweise bis auf den Boden durchreißen und groß werden. Die trockenen Lawinen sind meist mittelgroß und von einzelnen Wintersportlern auslösbar.
Fernauslösungen sind möglich. Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin.
Die Gefahrenstellen sind häufig und auch für Geübte kaum zu erkennen. Touren erfordern eine überlegte Routenwahl.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind
gm.1: bodennahe schwachschicht

Seit Donnerstag fielen verbreitet verbreitet 20 bis 40 cm Schnee, lokal bis zu 50 cm. Neu- und Triebschnee überlagern vor allem an steilen Schattenhängen oberhalb der Waldgrenze eine schwache Altschneedecke. Im unteren Teil der Altschneedecke sind ausgeprägte Schwachschichten vorhanden. Die meteorologischen Bedingungen begünstigen an Sonnenhängen eine allmähliche Schwächung der Schneedecke.
Die Schneedecke bleibt verbreitet instabil, besonders in Kamm- und Passlagen in allen Höhenlagen sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten in der Höhe.

Tendenz

Die Schneedecke bleibt verbreitet störanfällig. Die Lawinengefahr bleibt bestehen.