Lawinen.report

Freitag, 1. Mai 2026

Veröffentlicht am 30.04.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

2600m
Lawinenproblem
Nassschnee
2600m


Nassschnee beachten.

Mit der Erwärmung steigt die Lawinengefahr im Tagesverlauf allmählich an. Die feuchten Lawinen können an sehr steilen Hängen spontan abgehen und vereinzelt mittlere Größe erreichen.
Mit Neuschnee und Wind entstanden in den letzten Tagen in hohen Lagen und im Hochgebirge Triebschneeansammlungen. Einzelne Gefahrenstellen liegen an sehr steilen Schattenhängen oberhalb von rund 2600 m.
Lawinen können mit meist großer Belastung ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation

Unterhalb von rund 2500 m liegt wenig Schnee. Die frühlingshaften Wetterbedingungen führen zu einer raschen Anfeuchtung der Schneedecke. Die Schneeoberfläche gefriert nur knapp und weicht rasch auf.
Steile Nordwest-, Nord- und Nordosthänge oberhalb von rund 2500 m: Im unteren Teil der Altschneedecke sind kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt bestehen.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr.

Die Gefahr von feuchten und nassen Lawinen besteht schon am Morgen. Aus noch nicht entladenen Einzugsgebieten sind einzelne nasse Lawinen möglich, aber meist nur kleine.
Vorsicht an extrem steilen Schattenhängen.

Schneedecke

gm.10: frühjahrssituation

Oberhalb von rund 2000 m liegt erst wenig Schnee. Dies in Rinnen und Mulden an Schattenhängen. Die nächtliche Abstrahlung ist verbreitet kaum vorhanden. Die Schneeoberfläche weicht rasch auf.

Tendenz

Geringe Lawinengefahr.